Altes Buchregal mit Büchern
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Als intensiver Nutzer von Amazon.de schaue ich immer mal wieder nach neuen Büchern für meinen Kindle. Als Amazon dann einen Werbebanner für den Kindle Storyteller Award 2016 einblendete, wurde ich neugierig: Was hatte es damit auf sich?

Ich erfuhr, dass Amazon jedes Jahr einen Wettbewerb veranstaltet, bei dem neu veröffentlichte Kindle-Bücher die Chance haben einen Preis zu gewinnen. Als ich dann las, dass man auch Sachbücher hierfür einreichen konnte, schien mir das eine gute Gelegenheit, mein erstes Kindle Buch zu veröffentlichen.

Nicht dass ich mir Chancen einräume, einen Preis für den besten Schreibstil zu erhalten. Meine Art zu Schreiben ist, zumindest bei technischen Themen, durchaus leicht verständlich und gut lesbar. Dennoch wird sie nicht literaturpreisverdächtig sein. Dennoch erschien mir die zusätzliche Sichtbarkeit für die Vorstellung eines Buches als vorteilhaft.

Also schrieb ich über das Thema, mit dem ich in den letzten Jahren ständig zu tun hatte: WordPress. Und damit es auch wirklich ein Buch für jeden sein konnte, nannte ich es »Website Selbermachen: Moderne Internetseiten mit WordPress erstellen (Anleitung für Anfänger, Installation, Hosting, Sicherheit, Updates)«.

Dieser überlange Titel ist der Tatsache geschuldet, dass mir irgendein Marketing-Spezialist erzählte, Amazon verwende nur die Schlüsselworte aus dem Titel für die Suche. Daher solle man alles in den Titel quetschen und den Untertitel einfach ignorieren.

Wenn Sie sich nun fragen: »Gibt es nicht schon genügend Bücher zu dem Thema?«, dann würde ich Ihnen antworten »Ja, auf jeden Fall!«. Warum also noch eines? Und wieso hat es nur 84 Seiten?

Natürlich können Sie sich ein WordPress-Kompendium wie diesen Bestseller zulegen:
Das WordPress Praxishandbuch (Professional Series)
Das Buch hat fast 500 Seiten und behandelt praktisch alle Aspekte, die man sich nur vorstellen kann. Aber wer hat schon Zeit und Lust, sich durch mehrere hundert Seiten zu kämpfen? Ich wollte eine Buchserie anbieten, mit der ein durchschnittlicher Handwerker, Heilpraktiker, Vereinsvorstand oder Fotograf seine eigene Internetpräsenz in kürzester Zeit selbst realisieren kann.

Daher die Idee zum Buch. Das erste Buch soll den Einsteiger da abholen, wo er sich noch völlig überwältigt fragt »Wozu brauche ich eigentlich eine Internetpräsenz?«, oder »Wo kommen eigentlich die vielen Katzenvideos her?«.

Das Buch erklärt in wenigen, einfachen Schritten, wie viel Aufwand Sie tatsächlich betreiben müssen, um einen eigenen Auftritt im Internet zu realisieren. Und das auch noch ohne einen teuren Berater, Designer oder Entwickler bezahlen zu müssen. WordPress als freie und kostenlose Software habe ich gewählt, weil es sich um ein leicht erlernbares und dennoch sehr flexibles System handelt.

Ich selbst erstelle seit Jahren WordPress-Lösungen für meine Kunden. Also bin ich eigentlich selbst einer von diesen teuren Beratern, vor denen ich die Leser meines Buches bewahren möchte. Dennoch halte ich es für einen praktikablen Ansatz, denn nicht jeder braucht eine individuell zugeschnittene Lösung. Jeder, der ein wenig Zeit zum Erlernen der Technik erübrigen kann, ist in der Lage, eine ansprechende Website selbst zu gestalten und zu betreiben.

Nach dem ersten Buch schreibe ich bereits an einem zweiten Band. Es wird eine Fortsetzung für die Berufsgruppe der Handwerker und kleinen Unternehmen sein. Der Leser soll von meinen Erfahrungen mit WordPress profitieren, denn jede Berufsgruppe hat eigene Anforderungen an die Website, die ich dann im jeweiligen Band meiner Serie beschreibe.

Statt ein umfangreiches Buch zu schreiben, in dem alles detailliert beschrieben ist, liefere ich in komprimierter Form nur die Tipps und Tricks, die für die jeweilige Branche wichtig sind.

Warum braucht die Welt noch ein WordPress-Buch?

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