Nachdem ich nun so viel Arbeit in meine drei Bücher gesteckt habe, sollen sie sich natürlich auch gut verkaufen. Beim ersten Band geht das zwar schleppend, aber einige Käufer über den Monat verteilt, finden sich dann schon. Komischerweise verkauft sich das gedruckte Buch besser als die E-Book Version.

Verwunderlich ist das deshalb, weil sich die Papierversion nicht updaten lässt. Das E-Book wird jederzeit in der aktuellen Fassung kostenlos auf den Kindle (oder in die kostenlose Kindle-App) geliefert. Nun ja, die Leute werden wissen, was sie tun. Immerhin habe ich bei Amazon jedes mal angekreuzt, dass die Käufer der gedruckten Exemplare die dazugehörigen E-Books kostenlos erhalten können. Leider kann ich nicht kontrollieren, ob das wirklich funktioniert. Wenn ja, können die Papier-Kunden zumindest eine aktuelle, elektronische Version in der neusten Fassung erhalten.

feedback-1311638_640Inzwischen bin ich auf der Suche nach Testlesern und Rezensenten. Offenbar kann man tatsächlich Bücher bei Amazon nur verkaufen, wenn irgendwelche Sterne dort erscheinen. Das ganze Marketing finde ich als Software-Entwickler ziemlich nervig und wenig attraktiv. Dann doch lieber eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt. Muss aber wohl sein, sonst findet ja niemand die tollen Bücher, die ich geschrieben habe.

Inzwischen bin ich auf der Plattform Xing zumindest auf Interessenten gestoßen, die meine Bücher als Testleser kritisieren wollen. Vielleicht wollen sie aber auch nur das Buch kostenlos lesen, das wird sich dann zeigen, wenn die ersten Resultate eintreffen.

Das Wenige, das ich als Feedback erhalten habe (wofür ich sehr dankbar bin), kann ich schon mal zusammenfassen:

Einige finden den Text zu technisch/techniklastig, was bei einem Technik-Fachbuch aber nicht so leicht zu ändern ist. Ich vermute, dass diese Leute eher etwas zum Website-Marketing erwartet hatten. Fazit: Falsche Zielgruppe.

Einige wünschen sich mehr Bilder. Beim ersten Band waren es immerhin 30 Abbildungen von Screenshots. Da das Buch damit sehr groß wurde, habe ich mich im zweiten Band auf nur fünf beschränkt, was dann vielleicht ein bisschen wenig ist. Im dritten Band bin ich dann wieder bei 26 Bildern. Fazit: Ich werde die Screenshots nochmal durchgehen, überarbeiten und einige Zwischenschritte hinzufügen. Dann gibt es bald eine neue Auflage der drei Bände.

Einer meinte auch, ich sollte noch mehr Informationen zum Impressum geben, insbesondere beschreiben, was alles passieren kann, wenn man irgendwas vergessen hat. Ich fürchte allerdings, wenn ich den Lesern noch mehr Angst vor Abmahnungen mache, wollen sie irgendwann gar keine Website mehr. Meine Empfehlung im Buch ist ja, dass man per Google nach den Begriffen »Impressum Generator« suchen soll. Da stehen dann meist schon die ganzen angstmachenden Disclaimer. Fazit: Ich freue mich schon auf die englische Version der Bücher, weil ich dann den ganzen juristischen Mist für Deutschland einfach weglassen kann.

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