Ein wichtiges Detail für jeden Blogpost sind Bilder, die den Text auflockern und illustrieren.

Als Blogger und Website-Betreiber bist du vielleicht unsicher, wo du solche Bilder bekommen kannst. Immerhin hört man immer wieder von Leuten, die wegen der Verwendung von Fotos abgemahnt wurden und hohe Strafen zahlen mussten.

Natürlich darfst du nicht irgendwelche Fundstücke aus dem Internet verwenden, denn vor allem die Google-Bildersuche findet überwiegend urheberrechtlich geschützte Elemente, die du nur mit Erlaubnis des Fotografen in deinem Blog verwenden dürftest.

Daher weichen viele Blogger auf kostenlose Angebote aus, bei denen die Bilder unter einer Creative-Commons Lizenz angeboten werden. Die Lizenz mit den größten Freiheiten für dich als Autor, ist die CC0-Lizenz (Creative Commons Zero), bei der ein Fotograf seine Arbeit ohne Gegenleistung anbietet. Theoretisch musst du nicht einmal angeben, wo du das Bild gefunden hast.

Vorsicht Falle!

Gerade diese Angebote mit CC0-lizensierten Fotos, erscheinen immer mal wieder in den einschlägigen Medien (Websites, Facebook, etc.) weil es hin und wieder vorkommen kann, dass eines der dort angebotenen Bilder doch nicht frei verwendet werden durfte.

So etwas kann passieren, wenn jemand unter falschem Namen ein Bild auf diese Plattformen hochlädt, obwohl er selbst keine Rechte an dem Foto hat. Die Plattformen wie Pixabay, Unsplash oder Pexels kontrollieren das nicht.

Besser bezahlte Fotos nutzen?

Ist es also doch besser, bei spezialisierten Stockfoto-Agenturen die Fotos einzukaufen? Ist das nicht viel zu teuer, für einen kleinen Blogger?

Bei den Bildern, die du kostenpflichtig erwirbst, hast du zumindest eine gute Chance, bei einer Abmahnung dein Geld von dem Anbieter zurückfordern zu können. Ob und wie das geht, steht normalerweise in den Nutzungsbedingungen.

Außerdem kontrollieren Stockgagenturen wie iStock oder Fotolia prinzipiell, ob die angebotenen Bilder rechtlich problematisch sein können. Ich habe selbst eigene Fotos bei diversen Agenturen angeboten und weiß daher, wie streng die Richtlinien sind.

Ist beispielsweise auf einem Foto ein Markenname zu sehen (z.B. eine Flasche Cola), wird das Bild abgelehnt, oder es darf nur in redaktionellen Beiträgen verwendet werden (also z.B. nicht für Werbung).

Was kostet das?

Die Kosten für solche Stock-Fotos variieren je nach Anbieter. Die Marktführer verlangen meist ein monatliches Abo, was häufig das Budget des kleinen Bloggers sprengen dürfte.

Es gibt allerdings auch kleine und preisgünstige Agenturen, die vielleicht nicht ganz so viel Auswahl haben, dafür aber einen großen Teil des Bedarfs mit kleinen Preisen abdecken.

In diesem Video zeige ich dir, welche drei Angebote ich derzeit nutze. Außerdem erkläre ich das Problem mit den CC0-Lizenzen genauer. Natürlich kann das nur ein persönlicher Erfahrungsbericht sein. Für rechtlich verbindliche Auskünfte, wende dich bitte immer an deinen Rechtsanwalt, der dich für deine individuelle Situation verbindlich beraten kann.

Das zweite Video ist nur eine kurze Ergänzung, denn ich wollte dir unbedingt noch zeigen, welche Sonderangebote ich für meine Stock-Fotos in Anspruch genommen habe.

Wenn es dir mit den Bildern nicht allzu eilig ist, solltest du bestimmte Newsletter bestellen, in denen solche Angebote regelmäßig erscheinen. So kannst du dir im Laufe eines Jahres die nötigen Angebote günstig zusammensuchen.

So findest du rechtssichere Bilder für deinen Blog

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.