Am letzten Sonntag (17.07.2016) hatte ich mein Buch »Website Selbermachen: Moderne Internetseiten mit WordPress erstellen« wieder kostenlos angeboten. Diesmal hatte ich immerhin 22 Downloads zu verzeichnen, das ist allerdings immer noch deutlich weniger, als ich erwartet hatte (mein Ziel war ein Minimum von einhundert).

Um den »Verkauf« des kostenlosen E-Books etwas anzukurbeln, hatte ich sogar Werbung auf Facebook geschaltet. Eigentlich bin ich kein großer Fan von Facebook. Das User-Interface ist so verwirrend, dass ich immer einige Minuten suchen muss, bis ich irgendetwas gefunden habe. Auch der Support ist praktisch nicht vorhanden, wenn einmal etwas nicht funktioniert, was durchaus häufiger vorkommt.

So musste ich eine halbe Stunde suchen, bis ich endlich meine Umsatzsteuer-ID irgendwo eingeben konnte. Der Link in dem freundlichen Hinweis (Bitte geben Sie Ihre Umsatzsteuer-ID hier an) zu einem leeren Formular ohne Eingabefelder führte.

Auf jeden Fall habe ich gelernt, dass Werbung auf Facebook für mich auf Dauer zu teuer ist, solange ich für jedes »Like« 3 Euro bezahlen muss. Aber versuchen musste ich es jedenfalls einmal, weil mir jeder »Marketing-Spezialist« erzählt, dass die Werbung bei Facebook so wahnsinnig erfolgreich sein soll, wenn man sein Kindle-Buch vermarkten möchte.

Der Lerneffekt bei der ganzen Aktion: Es macht mir deutlich mehr Freude, ein Buch zu schreiben, als es zu vermarkten. Ich werde mich daher in den nächsten Wochen mehr auf den zweiten Band konzentrieren, der sich mit den Feinheiten der WordPress Site befassen wird. Dieses Buch soll dann speziell Handwerker und Kleinbetriebe ansprechen. Weitere Branchen werden dann folgen.

Die teuren Facebook-Ads